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"Echo Bloom" - "Dont You Want To Be Loved" out on Friday, 07.05.2011


 

Deutsche Version

 

Es ist ein heller, frühlingshafter Tag. Du hältst Deine morgendliche Tasse Kaffee in Deinen Händen, als Du den Fernseher einschaltest und feststellst, dass es einen Atomunfall gegeben hat und alles, was Du kennst und liebst wird in zwanzig Minuten verschwunden sein. Du blickst nach draußen und plötzlich ist die Welt nicht mehr Deine.

 

 

Das ist die Szene, die Echo Bloom's Wake in Bewegung setzt, ein riesiges, farbenfrohes Porträt eines Universums, das sich unserer eigenen unheimlich ähnlich anfühlt. Der Songwriter Kyle Evans webt Geschichten über den Beginn und die Folgen einer Umweltapokalypse, über Desillusionierung, über Geister aus einer weit entfernten Vergangenheit und erforscht immer wieder, was es bedeutet, ein Fremder im eigenen Haus, in der eigenen Nachbarschaft, im eigenen Leben zu sein.

"Es gibt ein gewisses Maß an Entfernung und Abgrenzung. Ich denke, bis zu einem gewissen Grad ist das so, wie ich mich im Moment fühle", sagt Evans über die Musik, die zum Teil durch das aktuelle politische Klima inspiriert wurde, in dem die systematische Zerstörung der natürlichen Welt weiter voranschreitet. "Da ist dieses vage Gefühl von existenziellem Grauen, das Tag für Tag auf uns einprasselt."

 

 

 

Evans, der mit seiner Familie in einem alten Ford Aerostar aufgewachsen ist und die Sommer im amerikanischen Südwesten mit Camping verbracht hat, nennt seine enge Verbindung zur Natur als Antrieb für die Illustration seiner düsteren und doch lebendigen postapokalyptischen Welt. Evans Stimme wird von einer üppigen Palette von Gitarren und Tasteninstrumenten umrahmt. Zusammen lassen Echo Bloom so eine alternative Realität voller Emotionen und Tiefe entstehen.

 

In dem brennenden Don't You Want to Be Loved verweilt Evans auf dem Zusammenbruch einer viel kleineren Welt. Indem er den Morgen eines namenlosen Erzählers verfolgt, der durch sein eigenes Haus wandert, zeichnet Evans das verzweifelte Porträt eines Individuums, das mit dem amerikanischen Traum konfrontiert wird und nicht weiß, wie es dazu gekommen ist.

 

 

"Es gab Momente in meinem Leben, in denen ich die Weite der Zukunft in einer Welle von ordentlich geordneten, vorhersehbaren Zaunpfählen vor mir aufgereiht gesehen habe." sagt Evans. "Das war immer etwas, das mich gleichzeitig mit einem warmen Gefühl der Gewissheit und einem hohlen Gefühl des Grauens erfüllt hat."

 

 

Es ist dieses Hin und Her zwischen Sicherheit und erschreckender Vorhersehbarkeit, in dem sich der Song bewegt, der vom einsamen Gang durch ein Haus voller Fremder zu dem unerschrockenen Wunsch, dazuzugehören, wechselt. "Wandere den leeren Flur hinunter / Lächelnde Familie an den Wänden / Sehe mein Gesicht in jedem Rahmen", liefert Evans, ein Frösteln in seiner Stimme, als er in den dringenden Refrain eintaucht: "And I want it to be me / Don't you want to be loved?"

 

 

 

Wake (VÖ, 03.09.2021) wurde von Kevin Salem (Rachel Yamagata, Yo La Tengo) und Kyle Evans produziert und wurde zwischen Woodstock, NY, und Brooklyn, NY, aufgenommen. Auf dem Album sind Kyle Evans, Aviva Jaye, Cody Rahn und Alex Minier zu hören.

 

Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 haben Echo Bloom drei Studioalben veröffentlicht und sind ausgiebig durch die USA und Europa getourt. Sie wurden bereits in American Songwriter und Paste vorgestellt.

 

Die Single "Dont You Want To Be Loved" erscheint am Freitag, den 07.05.2021.

 

 

 

English Version

 

It is a bright, spring day. Your morning cup of coffee is warm in your hands as you turn on the TV to find that there has been a nuclear accident, and everything you know and love will be gone in twenty minutes. You look outside at your suburban neighborhood and suddenly, your world is no longer your own.

 

 

 

This is the scene that sets in motion Echo Bloom’s Wake, a vast, colorful portrait of a universe that feels eerily similar to our own. Principal songwriter Kyle Evans weaves tales of the onset and aftermath of environmental apocalypse, of disillusionment with the American Dream, of ghosts from a far away past, again and again exploring what it means to be a stranger in your own home, your own neighborhood, your own life.

 

 

 

“There’s a degree of removal and disassociation. I think to a certain extent that is kind of how I feel right now,” Evans says of the music, which was in part inspired by the current political climate, where the systematic destruction of the natural world continues to unfold. “There’s this vague sense of existential dread just pounding away at us day after day.”

 

 

 

Evans, who grew up spending his summers camping across the American Southwest with his family in an old Ford Aerostar, cites his acute connection to nature as an impetus for illustrating his bleak, yet vibrant, post-apocalyptic realm. His voice punctuates a lush palette of guitars and keys with deliberate lyricism, building an alternate reality that bristles with emotion and depth.

 

 

 

In the searing Don’t You Want to Be Loved, Evans lingers on the collapse of a much smaller world. Tracing the morning of an unnamed narrator as they wander through their own home, Evans paints a desperate portrait of an individual who has come face to face with the American Dream, and doesn’t know how they got there.

 

 

 

“There have been moments in my life where I've seen the breadth of the future arranged before me in some wave of neatly ordered, predictable fence posts.” Evans says. “It’s always been something that’s filled me simultaneously with a warm sense of certainty, and a hollow sense of dread.”

 

 

 

It is in that push and pull between security and terrifying predictability that the song exists, shifting from the lonely walk through

 

a house of strangers, to the unabashed desire to belong within it. “Wander down the empty hall / Smiling family on the walls / See my face in every frame,” Evans delivers, a chill in his voice as he dives into the urgent chorus: “And I want it to be me / Don’t you want to be loved?”

 

 

 

Wake was produced by Kevin Salem (Rachel Yamagata, Yo La Tengo) and Kyle Evans, and was recorded between Woodstock, NY, and Brooklyn, NY. It features Kyle Evans, Aviva Jaye, Cody Rahn, and Alex Minier. Since forming in 2012, Echo Bloom has released three studio records and have toured extensively across the US and Europe. They have been featured in American Songwriter, and Paste

 

"Dont You Want To Be Loved" releases on Friday, 07.05.2021. The album Wake follows up on Friday, 03.09.2021

 

 

(Text: Alex Haager | http://publicdisplaypr.com)